Bei den mit * gekennzeichneten Eintrittspreisen ist eine Ermäßigung um 2 Euro möglich. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Mitglieder.

>>> Bitte beachten Sie die Hygienemaßnahmen, die im Glasperlenspiel gelten. <<< Es wird die Dauer dieser Maßnahmen nur eine limitierte Platzanzahl geben. Deshalb bitten wir für alle Veranstaltungen um verbindliche Reservierung oder Vorverkauf.

Freitag, 01.04. - ab 20.00 Uhr

Jazz - Jam Session: Die Glasperlenspieler

Die Glasperlenspieler sind Garant für improvisationsreiche Jazz-Abende in lockerer Atmosphäre. Während der Corona-Zeit spielen die Glasperlenspieler in reduzierter Besetzung im Theatersaal. Bewirtung mit Butterbrezeln und Getränken. Wichtiger Hinweis: Während der Coronazeit können keine fremden Musiker an der Jam Session teilnehmen.

Freitag, 01.04. - ab 20.00 Uhr – Eintritt: € 7,-

Samstag, 02.04. – 20.00 Uhr

Theater - Karla und Charlotte

Während Charlotte damit beschäftigt ist, bibbernd in der offenen Kühlschranktüre zu sitzen und Eiswasser zu trinken, um abzunehmen, hat Karla ganz andere Probleme: Nachdem ihre Mutter sie ihr ganzes Leben unterdrückt hat, weil sie nicht ihren Vorstellungen entsprach, tendiert Karlas Selbstbewusstsein gen Null. Wenigstens sollten jetzt, nach dem Tod der Mutter, ihre finanziellen Probleme durch das Erbe gelöst sein, aber weit gefehlt. Die Mutter hat in ihrem Testament eine Bedingung gestellt: Karla, die sich - zum Ärger ihrer Mutter - als Schauspielerin völlig talentfrei erwiesen hatte, muss innerhalb eines halben Jahres theaterspielend auf einer Bühne stehen, sonst geht das Erbe an das Theater der Mutter. Lässt Karla sich des Geldes Willen auch nach dem Tod weiter manipulieren oder findet sie eine andere Lösung? Und was ist eigentlich mit Charlottes Schlankheitswahn?
Das Stück ist gespickt mit herrlicher Situationskomik und doch alles andere als ein platter Schwank, als ein reines Lustspiel. Es bietet viel Stoff zur Auseinandersetzung, dazu zwei Darstellerinnen in starken Rollen mit intensivem Schauspiel. Gefördert über die Bundesregierung mit Neustart Kultur. Regie: Dirk Deininger.

Samstag, 02.04. – 20.00 Uhr - Eintritt: € 13,-*

Sonntag, 03.04. – 19.00 Uhr

Theater - Dein Theater: Dein Theater: Familienbande - Dichtung und Wahrheit

Eine unterhaltsame Familienaufstellung von und mit Stefan Österle

Die Familie ist eine Kollektivverbindung, der man unfreiwillig angehört und aus der man als Teilhaber nicht ausscheiden kann. 
Der russische Schriftsteller Tolstoi bezeichnete die Familie als die schlimmste Prüfung, die Gott dem Menschen schickt. 
Stefan Österle, Ehemann, Sohn, Bruder, Vater, Großvater, Enkel, Neffe und Onkel berichtet von Mythos und Realität einer Schicksalsgemeinschaft – höre, sieh und staune, Ergebnis gute Laune! Ein Programm von und mit Stefan Österle. Dauer: ca. 1¾ Stunden mit Pause

Sonntag, 03.04. – 19.00 Uhr - Eintritt: € 15,-*

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Freitag, 08.04.  -  20.00 Uhr

Jazz - Piano Cocktailnight

Gerhard Volz und Stefan „Mad Piano“ Zenner waren beide Schüler des bekannten und allzu früh verstorbenen Stuttgarter Pianisten Hans-Jürgen „Specht“ Bock. Ihr Repertoire reicht vom Swing und Ragtime über Boogie Woogie bis zum Blues. Beim Swing begleitet der versierte Bassist Didi Eckmaier mit seinem E-Bass. Zudem unterhält Sie Gerhard Volz mit schwäbischen Geschichten. Bewirtung mit Butterbrezeln und Getränken.

Freitag, 08.04.  -  20.00 Uhr - Eintritt: € 7,-

Samstag, 09.04. – 20.00 Uhr

Theater - Der Heiratsantrag (von Anton Tschechow)

Im Gästezimmer des Gutsherren Stepan Tschubukow erscheint ein befreundeter Nachbar, der Junggeselle Iwan Lomow. Er hat einen Frack und weiße Handschuhe an und verrät Tschubukow sogleich, er wolle dessen Tochter Natalja einen Heiratsantrag machen. Tschubukow ist spontan begeistert, und ruft Natalja. Ehe Lomow auf das eigentliche Ziel seiner Visite eingehen kann, kommt es zwischen den beiden zu einem unerbittlichen Streit um ein Stück Land: Beide streiten so heftig, dass Tschubukow sich einmischt und Lomow schließlich hinauswirft. Erst als er gegangen ist, erfährt Natalja, den eigentlichen Grund seines Besuchs. Sie verlangt daraufhin hysterisch und in Panik, Lomow unverzüglich zurück zu holen. Als dieser zurück ist, versucht sie es mit einem versöhnlichen Ton und lenkt das Gespräch auf die Jagd. Sogleich entflammt zwischen den beiden erneut ein wilder Streit.  Lomow wird in der Aufregung ohnmächtig, sodass, Vater und Tochter befürchten, er sei tot.  Aber er kommt wieder zu sich und Tschubukow gibt den beiden sofort seinen Segen und bittet darum in Ruhe gelassen zu werden. Sie küssen sich und  beginnen sofort unvermindert weiter zu streiten. Hierzu Tschubukows Schlussworte: „Das ist es, das beginnende familiäre Glück! Bringt Champagner!“ Gefördert über die Bundesregierung mit Neustart Kultur. Regie: Rose Kneissler.

Samstag, 09.04. – 20.00 Uhr - Eintritt: € 13,-*

Sonntag, 10.04. – 15.00 Uhr

Für Familien - Toni Komisch: Endlich gute Kinderlieder!

El Mago Masin ist Toni Komisch

Ein Kinderliedermacher seiner Art wird noch vermisst, deshalb gibt es nun el mago masin als Toni Komisch exklusiv für die kleinen Fans! Kinderlieder, erfrischend anders, von einem Liedermacher, den die Kinder in seinem verrückten Auftreten schon wegen seiner endlos langen Haare lieben werden. Bei ihm lernen Rasenmäher fliegen und Stehtische liegen. Er sieht die Welt mit Kinderaugen. Somit ist für ihn ein Kind, welches seine Katze mit Erdbeermilch übergießt, weil diese rosa sein soll, nur eines: kreativ! Die lustigen Texte, die phantasievollen Mitmachlieder und die liebenswert-chaotische Art des Künstlers sorgen für ein mitreißendes Erlebnis für die ganze Familie.

Sonntag, 10.04. – 15.00 Uhr – Eintritt: € 5,-/7,-

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Sonntag, 10.04. – 19.00 Uhr

Musikkabarett - El Mago Masin: 100 Jahre Liegestuhl

El Mago Masin hat einen Fünfjahresplan gemacht. Im Liegestuhl. Dabei ist er eingeschlafen. Um im Hamsterrad der Leistungsgesellschaft im Liegestuhl mithalten zu können, bleibt nur eins: Er braucht einen Privatsekretär, eine neue Gitarre und jemanden, der seine Pflanze gießt, wenn er auf Tour geht, um sein konziliantes Publikum mit neuen Liedern und konspirativen Erlebnissen zu amüsieren. Was bedeutet eigentlich konziliant und konsperativ? Egal: Seine Zimmerpflanze neben ihm wirkt sattgrün und kräftig. Seit Jahren goss er sie zuverlässig, bis er nun bemerkt, dass er sich um eine Plastikpflanze kümmert. Eine sehr wichtige Zeitung bezeichnete El Mago Masin einst als Liedermacher mit Peter-Pan-Syndrom. Treffend, denn am Ende findet er ein Igelbaby und backt einen Pustekuchen. Während draußen die Welt immer komplexer wird, wollen wir ein unterschätztes, klappbares Möbelstück feiern, das für Ruhe und Gelassenheit steht. Eine funkelnde Hommage an den Liegestuhl. Denn im Liegestuhl sind wir alle gleich – gleich glücklich. Raus aus dem Alltag, rein in den kuriosen Kosmos von El Mago Masin!

Sonntag, 10.04. – 19.00 Uhr - Eintritt: € 16,–*

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Mittwoch, 13.04. – 20.00 Uhr

Filmperle - Vom Gießen des Zitronenbaums

Der Palästinenser Elia Suleiman verlässt seine Heimat mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Er zieht durch die Welt auf der Suche nach einem neuen Zuhause, das ihm Sicherheit und eine Perspektive gibt. Doch es scheint egal zu sein, wohin er geht, überall erinnert ihn etwas an Palästina. Mal ist es die Polizei, mal sind es Grenzkontrollen oder Rassismus. Er beginnt darüber nachzudenken, ob es überhaupt irgendwo einen Ort gibt, an dem es sich zu leben lohnt.

Mittwoch, 13.04. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 6,-*

Samstag, 16.04. – 20.00 Uhr

Klassik - Johannes Gaechter: Werke von Mozart, Chopin und Medtner

Der Pianist Johannes Gaechter - bereits seit vielen Jahren „Stammgast" im Glasperlenspiel - präsentiert auch im Frühjahr 2022 wieder einen umfangreichen und spannenden Klavierabend am Flügel von Klassik, Romantik bis Impressionismus. Auf dem Programm steht die berühmte Sonate KV 332 von Wolfgang Amadeus Mozart, mehrere Werke von Frédéric Chopin sowie ein Zyklus von acht "vergessenen Weisen" Op. 38 des russischen Komponisten Nicolai Medtner, der von seinem Zeitgenossen Rachmaninow persönlich als "der bedeutendste Komponist seiner Zeit" bezeichnet wurde. Insbesondere das Farbenreichtum und der schwebende mystische Charakter dieser Musik gepaart mit russischer Lyrik und Humor macht den Abend für Klavierliebhaber unverzichtbar! Freuen Sie sich auf einen spannenden und facettenreichen Abend voller Emotionen und Virtuosität und lassen Sie sich musikalisch verzaubern!

Johannes Gaechter erlernte das Klavierspiel bereits im Alter von vier Jahren. Schwere und komplexe Stücke reizten ihn schon immer besonders und schon damals wie heute gilt seine größte Bewunderung Frédéric Chopin sowie der russischen Spätromantik. Musik ist für ihn die schönste und reinste Form, Gefühle und Stimmungen auszudrücken. Diese Leidenschaft und Liebe für die Musik möchte er mit seinem Publikum teilen. Gaechter kann auf eine erfolgreiche musikalische Laufbahn und rege Konzerttätigkeit auf hohem Niveau verweisen, die er weiterhin kontinuierlich ausbaut. Eine mehrfache und erfolgreiche Teilnahme an internationalen Klavierwettbewerben u.a. in Paris, St. Petersburg und Warschau runden sein musikalisches Schaffen ab. Neben seiner Hauptkonzerttätigkeit in Deutschland spielte er bereits Konzerte in Straßburg, Paris, Tschechien, Shanghai / China und Kapstadt / Südafrika.

Samstag, 16.04. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 15,-*

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Samstag, 23.04. – 20.00 Uhr

Theater - In alter Frische (Wiederaufnahme!)

Ludwig Bernhard Freiherr von Schwitters-Elblingen war einst Schloßbesitzer und Leiter einer Eliteschule in der Schweiz. Heute lebt er in der Altersresidenz “Freudenau“, wo er enge Freundschaft mit Elisabeth, Norbert und Gustav geschlossen hat. Mit diesen spielt er jeden Sonntag eine Partie Trivial Pursuit. Ludwig lässt sich jeden Sonntag das Essen vom nahegelegenen Gasthaus bringen. Er ist eben ein Snob. Mit dem Essensboten Jürgen – ein Medizinstudent – hat er sich inzwischen angefreundet und ist daher ziemlich enttäuscht, als Paula anstelle von Jürgen vor der Tür steht. Sie ist eine etwas verwahrloste und wild wirkende junge Frau. Doch Paula lässt sich von Ludwigs ruppiger Art nicht abschrecken, denn auch sie ist nicht auf den Mund gefallen. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht. „In alter Frische“ ist eine humorvolle und turbulente Komödie – auch mit ernsten Untertönen. Vielfältige Weltanschauungen tun sich auf, so wie sie zwischen Jung und Alt des Öfteren entstehen. Wie im wahren Leben prallen Gegensätze aufeinander. Der Spagat zwischen Ernst und Komödie garantiert beste Unterhaltung. Regie: Margarete Volz. Gefördert vom Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Samstag, 23.04. – 20.00 Uhr - Eintritt: € 13,-*

Sonntag, 24.04. – 11.00 – 12.30 Uhr

Jazz-Matinee mit dem Pearl Bretter Trio

Inspiriert durch Pearls mehrjährigen Aufenthalt in den Südstaaten hat das Trio ein jazziges und bluesiges Programm erarbeitet, das der Stimmung dort nachspürt. Alles geht ein bisschen langsamer, Schwere liegt in der Luft, alles wirkt improvisiert und doch blitzen immer wieder Rhythmus und Eleganz auf. In Songs von Nina Simone oder Ray Charles und Jazzstandards wie 'Black Coffee' oder' I got it bad ' hat das Trio Material gefunden, das diese Erfahrungen musikalisch widerspiegelt. Die einfühlsame Begleitung übernehmen Helmut Link am Piano und Peter Schönfeld am Bass.

Sonntag, 24.04. – 11.00 – 12.30 Uhr - Eintritt: € 7,-

Sonntag, 24.04. – 19.00 Uhr

Musik und Biografie - Uwe Kohls: Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Ein Abend rund um Marlene Dietrich

Vor knapp 30 Jahren starb Marlene Dietrich nachdem sie sich fünfzehn Jahre lang in freiwilligem Exil in ihrer Pariser Wohnung von der Welt zurückgezogen hatte. So wollte sie für die Menschen eine Legende bleiben und in der Erinnerung der Menschen ungealtert als Diva sterben. Mit Liedern wie "Lili Marlen" trat sie vor amerikanischen Truppen an der Front auf und lebte nach dem Krieg bis zu ihrem Tod in Paris. Unzählige Affairen säumten ihren Lebensweg: Jean Gabin, Frank Sinatra, John F. Kennedy... Uwe Kohls führt sowohl mit Ausschnitten aus Interviews und vielen anderen Selbstzeugnissen als auch mit Marlenes Musik durch dieses rasante und dabei so widersprüchliche Leben.

Sonntag, 24.04. – 19.00 Uhr - Eintritt: € 15,–*

Freitag, 29.04. – 19.00 Uhr

Chanson - Joanne Calmel: Un peu d‘amour

"Das Chanson ist in jedermanns Alltag: es ist seine Funktion, seine Stärke. Sozial, satirisch, revolutionär, anarchistisch, fröhlich, nostalgisch ...  Es bringt jeden von uns zu seiner eigenen Geschichte zurück." (Barbara) Ein Liederabend mit neu interpretierten Französischen Chansons von u.a. Barbara, Edith Piaf, Léo Ferré, Georges Brassens und Jacques Brel. Ein Programm mit viel Liebe und ein wenig Anarchie. Joanne Calmel, Mezzosopran (Gesang & Klavier)

Freitag, 29.04. – 19.00 Uhr - Eintritt: € 16,–*

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Samstag, 30.04. – 20.00 Uhr

Schauerballaden zur Walpurgisnacht - Sebastian Krämer und Timo Brunke: Zackebuh

Schauer ist rar geworden auf deutschen Bühnen. Comedians und Kabarettisten bemühen sich ausschließlich um Affizierung des Zwerchfells, allenfalls mag es ihnen noch um den Hals zu tun sein, in dem einem das Lachen stecken bleibt bei allzu bitteren Späßen. Doch kaum einer bringt das Herz zum Rasen oder beherrscht noch die Kunst, daß es uns kalt den Rücken hinunter läuft …

Brunke und Krämer, Liederdichter und Sprachkomponisten ganz eigenen Ranges, sind angesichts einer allzu gleichförmigen Kleinkunstlandschaft schnell auf einander aufmerksam geworden. Dass sie die Kräfte ihrer Sprachmagie an einem Abend bündeln, geschieht zu seltenen, aber denkwürdigen Gelegenheiten. Was diesen Herrn nicht alles an Bildmacht, Detailfülle, Reim, Metrum, Diktion, musikalischem Ausdruck und Stimmgewalt zu Gebote steht, um in aller Genüßlichkeit und nur vor dem geistigen Auge des Zuschauers Szenarien zu entfalten, die schon vergessene Kammern der Seele aufschließen. Dazu bedarf es moderner Schauerballaden aus eigener Hexenküche, die nicht mehr von Fürsten, goldenen Bechern und Seehavarien berichten, sondern einem Grauen, das in iPods, Mietsgaragen, Kleiderschränken, Fahrgeschäften und Grundschulklassenzimmern auf uns wartet. Anschnallen und Bügel schließen, das wird ein rasanter Ritt!

Der Zackebuh-Abend hat schon Tradition im Glasperlenspiel, denn Timo Brunke und Sebastian Krämer kommen bereits zum fünften Mal zur Walpurgisnacht nach Asperg. In diesem Jahr werden die beiden Liederdichter und Sprachkomponisten von Karsten Zimmermann am Horn begleitet. Das Publikum kann sich zudem auf schauriges Gebäck freuen!

Samstag, 30.04. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 16,-*

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